LG-GASHI-GmbH-Co.KG

Brandschutz mit Gipsputz

Durch Brande in Gebäuden entstehen jährlich enorme Schaden. Für die vorbeugende Schadensminderung sollten daher bauliche Voraussetzungen geschaffen werden. Die Verwendung von nichtbrennbaren Baustoffen wie z. B. Gipsputze gehört dabei unter anderem dazu.(1) Gips ist ein mineralischer und nichtbrennbarer Baustoff mit der Baustoffklasse A1. Dabei kommt der Zusammensetzung von Gipsputz eine besondere Bedeutung zu. Im Kristallgefüge des Gipses sind zwei Moleküle Wasser eingelagert. Das sind bei 10 mm Gipsputz etwa2Liter Wasser pro m2. Bei Brandbelastung werden sie als "Löschwasser" frei. Und bei Hitzeentwicklung bildet frei werdender Wasserdampf einen kühlenden, feuerhemmenden Dampfschleier, welcher der Flamme die Wärmeenergie entzieht und dafür sorgt, dass die Temperatur in der betroffenen Zone während des gesamten Vorgangs nicht über 100 °C ansteigt. Gips trägt also auch aktiv dazu bei, die Ausbreitung eines Feuers zu verlangsamen.

--Zurück--